Mein Weg: Ich schreibe nicht, weil ich angekommen bin. Sondern weil ich selbst unterwegs bin.
Diese Seite ist keine Biografie. Sie beantwortet nicht, wer ich bin, sondern warum ich schreibe, wonach ich suche und was mich antreibt.
Ich will wissen, wie viel mehr möglich wird, wenn man aufhört, nur zu funktionieren.
Mein Weg: Ich schreibe nicht, weil ich angekommen bin. Sondern weil ich selbst unterwegs bin.
Diese Seite ist keine Biografie. Sie beantwortet nicht, wer ich bin, sondern warum ich schreibe, wonach ich suche und was mich antreibt.
Ich will wissen, wie viel mehr möglich wird, wenn man aufhört, nur zu funktionieren.
Wer schreibt hier eigentlich?
Ich könnte jetzt aufzählen, was ich beruflich mache, wo ich herkomme, was ich schon erreicht habe. Aber das würde nicht erklären, warum es diese Seite hier gibt.
Die eigentliche Geschichte beginnt bei einer Frage, die mich seit einiger Zeit begleitet: wie viel von meinem Alltag ich tatsächlich bewusst lebe — und wie viel einfach nur passiert. Diese Frage stelle ich mir nicht, weil ich sie beantwortet hätte. Ich stelle sie mir, weil sie mich nicht loslässt.
Ich schreibe nicht aus einer Position, in der ich alles überblicke. Ich schreibe aus der Mitte meines eigenen Alltags — mit Terminen, Verantwortung, Müdigkeit, guten Tagen und Tagen, an denen ich merke, dass ich nur noch funktioniere. Was ich hier teile, sind keine fertigen Antworten. Es sind Beobachtungen, Fragen und Gedanken, die ich unterwegs sammle.
Ich war nicht kaputt. Aber ich war auch nicht wirklich da.
Kein Zusammenbruch. Nur ein leises Gefühl, das sich eingeschlichen hat.
Es gab keinen Zusammenbruch. Keinen Punkt, an dem alles kippte.
Ich habe funktioniert — Job, Termine, Alltag, alles lief.
Aber ich habe gemerkt, dass ich mich dabei selbst immer seltener gespürt habe.
Also habe ich angefangen, genauer hinzusehen. Nicht auf die große Frage nach dem Sinn, sondern auf kleinere: Warum bin ich mittags so erschöpft? Warum schiebe ich Dinge vor mir her, die mir wichtig sind?
Aus diesen Fragen ist mit der Zeit mehr geworden. Auch dieses Magazin.
Energie wurde zur Entscheidung, nicht zum Zufall
Wie ich aufstehe, wie ich arbeite, wann ich Pausen mache. Nichts davon ist spektakulär. Aber es macht einen Unterschied.
Verantwortung bekam ein konkretes Gesicht
Wie ich mit meiner Zeit umgehe, was ich vorlebe, ohne es auszusprechen, was ich ernst nehme.
Möglichkeiten wurden leiser, aber greifbarer
Ein anderer Umgang mit Zeit. Ein zweites Standbein, das langsam wächst. Kleine Freiräume, die sich summieren.
Gesundheit wurde mehr als nur „nicht krank sein“
Eine Grundlage, die ich jeden Tag mitgestalte, durch kleine, oft unspektakuläre Entscheidungen.
Was Vaterwerden damit zu tun hat
Ich weiß noch nicht, wie es ist, Vater zu sein. Aber ich weiß bereits, dass sich etwas verändert hat, seit ich es weiß.
Fragen, die ich früher aufschieben konnte, lassen sich plötzlich schwerer wegschieben. Wie will ich eigentlich leben? Wie präsent will ich sein? Welche Entscheidungen treffe ich heute, über die ich mich in fünf oder zehn Jahren freuen werde?
Vater zu werden hat mir keine Antworten gegeben. Aber es hat die Fragen deutlicher gemacht, die ich mir ohnehin schon gestellt habe.
Warum ich schreibe
Nicht, weil ich eine Lösung gefunden habe. Sondern weil mich die Frage nicht loslässt.
Ich schreibe für Menschen, die nicht alles hinschmeißen wollen. Die ihren Job nicht kündigen, ihr Leben nicht neu erfinden und keine radikale Wende brauchen. Die aber merken: Da ist noch etwas.
Ich schreibe für Menschen, die funktionieren — und die genau deshalb selten die Zeit haben, innezuhalten und sich zu fragen, ob das schon alles war.
Ich glaube nicht an laute Erfolgsversprechen. Ich glaube an Gedanken, die im Alltag landen. An kleine Entscheidungen, die sich über Monate und Jahre zu etwas Spürbarem summieren.
Deshalb gibt es Spürbar. Mehr möglich. Nicht, weil ich weiß, wie es geht. Sondern weil ich es selbst herausfinden will.
Themen, die dich weiterbringen können
Themen
Energie
Gesundheit
Bewegung
Familie
Freiheit
Gedanken
Ein paar ehrliche Dinge über mich
- Ich denke viel nach. Manchmal zu viel.
- Ich mag klare Worte lieber als Motivationsfloskeln.
- Ich glaube nicht an den perfekten Neuanfang — eher an den nächsten kleinen Schritt.
- Manche Tage funktioniere ich einfach nur. Das ist okay, solange es nicht zur Regel wird.
- Ich habe keine Lösung für alles. Ich habe Fragen, die ich mir ernsthaft stelle.
- Ich bin selbst noch unterwegs — und das wird sich wahrscheinlich nie ändern.
Vielleicht beginnt mehr Möglichkeit nicht mit einem großen Plan.
Sondern mit einem ehrlichen Gedanken, den man nicht länger wegdrückt.
Ich weiß nicht, wo dieser Weg genau hinführt. Aber ich schreibe weiter darüber, was ich unterwegs lerne.
