Fünf Themen, die sich nicht sauber trennen lassen.
Dieses Magazin ist in fünf Themenwelten sortiert. Nicht, weil das Leben so ordentlich wäre — sondern weil man irgendwo anfangen muss.
Fünf Themen, die sich nicht sauber trennen lassen.
Dieses Magazin ist in fünf Themenwelten sortiert. Nicht, weil das Leben so ordentlich wäre — sondern weil man irgendwo anfangen muss.
Die meisten Ratgeber tun so, als ließe sich ein Leben in Bereiche zerlegen. Hier die Gesundheit, dort die Karriere, daneben die Familie. Man arbeitet einen Bereich ab und geht zum nächsten.
So funktioniert es nicht.
Energie lässt sich nicht von Arbeit trennen. Gesundheit nicht vom Alltag. Freiheit nicht von Verantwortung. Die Themen hier sind deshalb keine Fächer. Sie sind Eingänge. Man betritt das Thema, das gerade drückt — und landet fast immer bei einem zweiten.
01 — ENERGIE & GESUNDHEIT
Mehr Energie für das Leben, das längst stattfindet.
Die meisten Menschen, die hier landen, sind nicht krank. Sie sind müde. Sie funktionieren, sie halten ihren Alltag zusammen, und abends bleibt trotzdem nichts übrig.
Gesundheit ist hier kein Ziel, das man erreicht. Sie ist die Bedingung, unter der alles andere stattfindet — die Arbeit, die Familie, die Pläne.
Leitartikel
Ständig müde? Warum es selten nur am Schlaf liegt
Schlaf ist nur ein Baustein von mehreren. Die anderen fallen selten auf den ersten Blick auf.
Energie im Alltag
Das Mittagstief ist kein Charakterfehler
Gegen zwei fällt bei den meisten etwas ab. Das ist normal — der Umgang damit nicht.
Prävention
Was Nahrungsergänzung kann. Und was nicht.
Ein nüchterner Blick auf einen Markt, der viel verspricht.
02
02 — ALLTAG & VERÄNDERUNG
Der Alltag entscheidet. Nicht der Vorsatz.
Fast jeder weiß, was er ändern müsste. Weniger Bildschirm, früher ins Bett, weniger vor sich herschieben. Das Wissen ist nicht das Problem. Das Problem ist der Dienstagabend.
Der Alltag ist kein Hintergrund, vor dem Veränderung stattfindet. Er ist der Gegner. Er hat Termine, Kinder, Müdigkeit und eine erstaunliche Beharrlichkeit.
Leitartikel
Vielleicht ist nicht dein Wille das Problem. Sondern dein Alltag.
Disziplin wird überschätzt. Umgebung wird unterschätzt.
Gewohnheiten
Die zwanzig Minuten, die niemand hat
Wo sie liegen — und was passiert, wenn man sie nicht dem Zufall überlässt.
Entscheidungen
Warum „irgendwann“ gefährlicher ist als Scheitern
Scheitern hinterlässt wenigstens eine Information.
ORIENTIERUNG
Was beschäftigt dich gerade?
Fünf Sätze. Einer passt vielleicht.
Ich schlafe genug und bin trotzdem müde. →
Ich weiß, was ich ändern müsste. Ich tue es nur nicht. →
Meine Arbeit nimmt mehr, als sie zurückgibt. →
Ich treffe gerade Entscheidungen, die nicht mehr nur mich betreffen. →
Eigentlich läuft alles. Und trotzdem fehlt etwas. →
03 — BEWEGUNG & KÖRPER
Bewegung muss nicht nach Sport aussehen.
Die meisten scheitern nicht am Willen, sondern am Anspruch. Wer nach Jahren Pause direkt wieder trainieren will wie früher, hört meistens nach zwei Wochen wieder auf.
Hier geht es nicht um Bestzeiten oder die perfekte Ernährung. Es geht um den Unterschied zwischen Stillstand und Bewegung — und wie klein der erste Schritt sein darf.
Leitartikel
Wie du wieder mit Bewegung anfängst, ohne dich zu überfordern
Der erste Schritt ist selten der schwerste. Er wird nur am häufigsten aufgeschoben.
Alltagsmythen
Warum die 10.000 Schritte eine Marketingzahl sind
Eine Zahl, die nie für dich gedacht war.
Klarheit
Bauchfett trotz Sport — warum die Rechnung oft nicht aufgeht
Sport allein macht selten schlank. Unbequem, aber ehrlich.
04 — ARBEIT, ZEIT & SELBSTBESTIMMUNG
Arbeit darf viel sein. Nur nicht alles.
Es geht hier nicht darum, nie wieder arbeiten zu müssen. Diese Vorstellung verkauft sich gut, hilft aber niemandem, der am Montag um sieben aus dem Haus muss.
Es geht um etwas Kleineres und Realistischeres: um Spielraum. Um die Frage, wie viel Einfluss man tatsächlich darauf hat, wie die eigene Woche aussieht.
Leitartikel
Zeit gegen Geld — und was dieser Tausch wirklich kostet
Die meisten von uns verkaufen Stunden. Die Frage ist, zu welchem Preis.
Zweites Standbein
Warum ich ein zweites Standbein aufgebaut habe — und was daran unbequem ist
Kein Erfolgsbericht. Eine Bestandsaufnahme.
05
05 — FAMILIE, VERANTWORTUNG & ZUKUNFT
Ab einem bestimmten Punkt entscheidet man nicht mehr allein.
Verantwortung wird meistens als Last beschrieben. Das ist ungenau. Verantwortung sortiert. Wer weiß, für wen er da sein will, weiß plötzlich auch, was unwichtig ist.
Hier geht es um Familie ohne die üblichen Bilder. Und um die Frage, was man weitergibt — nicht durch Reden, sondern dadurch, wie man lebt.
Leitartikel
Vater werden mit fast 40: Warum ich Energie heute anders sehe
Müdigkeit ist keine Privatsache mehr, sobald jemand von einem abhängt.
Partnerschaft
Neun Monate, in denen der Vater nichts tut
Über eine Rolle, für die es kein gutes Wort gibt.
Verantwortung
Was ein Kind mit dem Kontostand macht — bevor es da ist
Nicht die Windeln sind das Thema.
06
06 — PERSPEKTIVEN & MÖGLICHKEITEN · DER PERSÖNLICHE TEIL DES MAGAZINS
Nicht jeder Text muss etwas lösen.
Die anderen vier Bereiche versuchen zu helfen. Dieser nicht unbedingt. Hier stehen Texte, die eine Frage offen lassen dürfen. Beobachtungen, Zweifel, Kurskorrekturen.
Ich bin nicht angekommen. Ich bin unterwegs. Was hier steht, ist entsprechend vorläufig. Keine Bilanz, sondern Zwischenstände.
Wer hat eigentlich entschieden, dass das ein gutes Leben ist?
Haus, Job, Urlaub, gesund bleiben. Die Liste steht fest, bevor man sie gelesen hat.
Funktionieren ist auch eine Antwort. Nur keine gute.
Über den Unterschied zwischen Stabilität und Stillstand.
Der Satz, den ich mir zwölf Jahre lang selbst erzählt habe
„Wenn erst mal …“ — vier Wörter, mit denen sich ein Jahrzehnt verschieben lässt.
AUS DEM MAGAZIN
Ausbrechen ist ein großes Wort. Es setzt voraus, dass man gefangen ist.
Die meisten sind das nicht. Die meisten haben nur aufgehört, mitzuentscheiden.
Hier gibt es keinen Plan für dein Leben.
Kein Text ersetzt eine Entscheidung. Und niemand, der dich nicht kennt, kann dir sagen, was du ändern solltest. Was dieses Magazin kann: Gedanken liefern, die eine Woche später noch da sind.
Mehr ist es nicht. Weniger aber auch nicht.
